Schüler schlüpfen in die Rolle von Straßenkindern

Schüler schlüpfen für einen Tag in

die Rolle von Straßenkindern



Die Klassen 6b und 6d schlüpften am 20. November für einen Tag in die Rolle von Straßenkindern. Schlüsselanhänger, warmes Gebäck und Weinachtskarten konnte man bei ihnen für 2 Euro erwerben. Auf dem Borneplatz, dem Marktplatz und auf der Emsstraße boten sie ihre Ware an. Auch Schuheputzen durfte nicht fehlen. Hintergrund war der Aktionstag "Straßenkind für einen Tag" der Menschenrechtsorganisation "terre des hommes". An diesem tag schlüpften Kinder und Jugendliche in die Rolle eines Straßenkinds. Dabei wurden die typischen Arbeiten zum Überleben eines Straßenkindes durchgeführt. Doch leider mussten sie teilweise auch schlechte Erfahrung machen. Sie wurden teilweise einfach ignoriert oder die Leute dachten sich Aus- reden aus. Von manchen Leuten wurden die Schülerinnen und Schüler sogar an- gemeckert. Es gab aber auch viele postive Dinge. Viele Leute spendeten und wollten nicht einmal dafür was haben. Die "Straßenkinder" bekamen eine Menge Lob. Im Großem und Ganzen kann man sagen, dass es sich gelohnt hat diese Aktion zu machen. Den Schülerinnen und Schülern hat es Spaß gemacht armen Kindern eine Freude zu machen und zu sehen wie sich die Leute darüber gefreut haben.

Jens K. (10d)






Die Schuler der Klasse 6d äußerten sich im Anschluss an die Aktion:


Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht:

- Viele Leute haben einen einfach ingnoriert. Andere haben sich Ausreden ausgedacht.
- Manche Leute haben uns angemeckert
- Die Leute lügen dich an und halten Versprechen nicht
- Man wurde ignoriert und beleidigt - Manche meinten, dass wir wir das einstecken würden

Wir haben gute Erfahrung gemacht:

- Eine Frau hat uns etwas zu Essen gekauft.
- Es gab viele Leute die etwas gespendet haben und nichts dafür haben wollten
- manche Leute haben etwas gekauft und mehr gegeben als sie mussten
- viele Leute haben uns gelobt

So fühlte ich mich als Straßenkind:

- Ich habe mich hilflos gefühlt und man war auf sich alleine gestellt
- es war ein komisches Gefühl
- gerade zu dieser Jahreszeit war es trotz dicker Kleidung sehr kalt
- es jeden Tag zu machen wäre schrecklich
- ich hatte oft Schmerzen
- es ist anstrengend
- es ist ein komisches Gefühl, daran zu denken, so etwas jeden Tag zu machen
- man wurde oft ignoriert und fühlte sich nicht mehr wichtig
- ich würde mich als Straßenkind richtig mies fühlen

Würde ich ein zweites Mal mitmachen?

- Ja, es war schön, armen Kindern eine Freude zu machen und andere Leute froh zu sehen
- Ja, es hat Spaß gemacht Straßenkindern zu helfen. Es hat sich echt gelohnt.
- Es hat sich gelohnt, denn so wissen wir wie sich Straßenkinder wirklich fühlen.