"Die Klappe fällt - letzte Szene: Abschied von der Elsa"



"Die letzte Klappe fällt - letzte Szene: Abschied von der Elsa"

Die Schüler/innen des Abschlussjahrganges 2012 der Elsa - Brändström - Realschule sind Hauptdarsteller während einer filmreifen Abschlussfeier am Nachmittag des 22.Juni 2012.

"Die letzte Klappe" nach ereignisreichen 6 Jahren Elsa, der "Elsa - Film" neigt sich seinem Ende zu und zeigt zugleich einen neuen Anfang:"Wenn Türen sich Öffnen" - Motto des diesjährigen Abschlussgottesdienst in der St. Joseph Kirche unter Leitung von Pfarrer Lütkemöller und Pfarrer Rick.Schüler der zehnten Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern Christoph Konert, Anne Plaspohl und Daniel Helming präsentierten einen mehr als beeindruckenden Gottesdienst, der die zahlreichen Gäste von Anfang an in den Bann zog. Die "geöffnete Tür" war Symbol und Leitfaden, was auch Pfarrer Lütkemöller in seiner sehr auf die Schüler eingehende Predigt aufgriff. Das Außergewöhnliche an diesem Gottesdienst war, das er von Musik geprägt war, die von
einem Lehrer - Schüler Ensemble präsentiert wurde und von moderner Kirchenmusik bis hin zu einem Klarinettentrio von Mozart den Bogen spannte. Beeindruckend war auch, so in einer kleinen Theater - Szene, in der Musik und sehr berührenden Fürbitten. Am Ende des Gottesdienstes wurde jedem Schüler ein kleiner Schlüssel überreicht als Symbol dafür, die richtige Tür aufzuschließen. Der anschließende Festakt in der Pausenhalle der Schule setzte ein weiteres Highlight bei der "Abschluss - Filmvorstellung", der den wahrhaft filmreif gestylten Zehnern und allen Gästen ein buntes Programm bot. Dabei konnten einmal mehr wieder die unterschiedlichen Talente der Schüler bewundert werden. Die satirischen und improvisierten Sketche der Theater AG der Klassen 8-10 unter Leitung von Bettina Von Brockhausen sorgten für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung, unter anderem mit einem Sketch, frei nach Loriot oder einem Casting, in dem die richtige "Besetzung" der Lehrerolle für den Elsa - Film gesucht wurde. Die Band AG der Klassen 8-10 unter Leitung von Matthias König mit ihren drei stimmgewaltigen Sängerinnen begeisterte mit "Rock Steady" und "Broken Strings" das swingende Publikum. Versteht sich von selbst, dass sie am Ende mit viel Applaus und Rufe nach Zugabe belohnt wurden! Ganz leise Töne, sehr berührend und emotional zeigten zwei Schüler der Klasse 9 mit ihrem Gesangs und Gitarrensolo. "Lass die Zeit mal still stehen". Zeit zum Nachdenken und Innehalten an diesem Tag. Das Ende der Schulzeit bedeutet auch Abschiednehmen von einem Teil unseres Lebens, in dem wir für einander da waren" - mit diesem Worten begann Schulleiter Gerhard Fischer eine Ansprache. Er betonte, dass man eine lange Zeit gemeinsam verbracht habe und dass die Schüler das Ziel an dieser Schule erreicht sei. Herr Fischer griff in seiner Rede das Motto des Gottesdienstes auf "wenn Türen sich öffnen und machte seinen Schülern Mut immer neugierig, mutig und bereit zu sein neue Türen zu öffnen. Es gäbe verschiedene individuelle Türen, die sich manchmal unvermutet öffnen oder die man selber aufschließen müsse. Der kleine Schlüssel aus dem Gottesdienst soll Symbol für das sein, was die Elsa vermittelt habe. Dabei sei für alle, die die Schüler auf der Ziel sei gewesen ihnen Grundlagen für Werte mitzubringen um sie zu wertvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft heran wachsen zu lassen. Er forderte seine Schüler auf, nicht darauf zu warten, dass etwas passiert, sondern selber aktiv zu werden um diese oder jene Tür zu öffnen. Dazu gehöre auch Engagement, Mut und Einsatz für alle Bereiche des Lebens, vor allem für den Erhalt der Freiheit in unserem Land. Darum zu kämpfen, sich immer darum zu bemühen sollte immer wichtiges Anliegen sein und bleiben. Die Ansprache der beiden Schülersprecher Annika Menn und Janis Rotermel entpuppte sich als Rede der besonderen Art, war sie doch humoriger Dialog zwischen beiden. Ausgangspunkt war eine Tüte mit Filmrollen, die "Filmmaterial" aus 6 Jahren Elsa enthielten. Was wird geschnitten, was bleibt - das war hier die Frage und so ließ die beiden Erinnerungen an die eine oder andere lustigen Szene mit ihren Lehrern Revue passieren. Eine ganze Filmrolle hatte den Titel "Danke" und war all denjenigen gewidmet, die sie auf ihrem Weg unterstützt hatten. Der Schulpflegschaftsvorsitzende Herr Methner erinnerte sich in seiner Ansprache an die erfolgreichen, aber auch manchmal schweren Stunden, in denen Eltern ihre Kinder begleitet haben. Er sei stolz auf das schulische und außerschulische Engagement und spricht dafür den Dank aller Eltern an die Schule aus. Er wünschte den Schülern auch so engagierte Lehrer und Ausbilder, wie sie es aus ihrer Zeit an der Elsa kennen gelernt hätten. Der Start in die Zukunft begann mit der Vergabe der Abschlusszeugnissen und den Ehrungen der SV - Schüler und der Klassenbesten. Als Jahrgangsbester wurde Jesaja Smith mit einem Traumzeugnis ausgezeichnet, der auch den Josef - Winkler - Preis erhält. Herr Fischer dankte der diesjährigen SV besonders dafür, dass sie es durch ihren Einsatz erreicht hätten, das Zertifikat "Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage" zu erhalten, darauf sei die Schule besonders stolz. Heike Parkner - Munk, die mit Herrn Fischer gemeinsam die Ehrungen vornahm, hielt eine Ansprache für den Förderverein der Schule und bedankte sich bei allen Eltern für ihre "tollen Kindern"! Sie betonte, wie wichtig die Arbeit des Fördervereins für die Gestaltung des schulischen Lebens an der Elsa sei und bat die Eltern und die ab heute ehemaligen Schüler den Förderverein auch weiter zu unterstützen. "Behaltet die Elsa in guter Erinnerung", die Abschiedsworte des Schulleiters an diesem Nachmittag. Die letzte Klappe ist gefallen, die letzte Filmspule verbraucht - die Zehner gehen ein letztes Mal als Schüler durch ihre Schultür, die weit geöffnet ist. Das neue "Filmprojekt" heißt Zukunft und jeder, der durch diese Tür geht, ist bestens darauf vorbereitet: mit Erfahrungen, Bildern und Erinnerungen aus 6 Jahren Elsa.





 

Bilder vom Abschluss